Die Marina Kaštela ist das sechste Jahr hintereinander Gastgeber der Friedensflotte “Mirno more“

19.09.2018

Toleranz erlernen und Vorurteile abbauen – wichtiger als je zuvor

720 Kinder aus 22 Ländern feiern in der Marina Kaštela beim größten Friedens-Segelprojekt des Friedens und Verständnisses unter den Völkern.

 

Die Friedensflotte „Mirno more“, das größte humanitäre Segelprojekt für Kinder, begibt sich schon zum 24. Mal auf ihre große Reise entlang der kroatischen Küste in der Zeit vom 15. – 22. September 2018. Dieses Jahr sind wieder mehr als 100 Schiffe in den Hafen des Gastgebers – der Marina Kaštela – eingelaufen, wo sie ein vielfältiges Programm genossen haben. Wie jedes Jahr haben sich auch jetzt die Schiffe der Gesellschaft BavAdria am Projekt beteiligt. Der einzigartige Geist der Friedensflotte ist hier besonders zum Ausdruck gekommen. Er spiegelt sich darin wider, dass die Kinder, die unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwachsen müssen und Personen mit geistiger oder körperlicher Behinderung gemeinsam segeln, sich freuen und tanzen und dabei durch das Spiel eine wichtige Lebenslektion lernen: Wir können und müssen gemeinsam in Frieden leben!

Die Weltpolitik zeigt uns leider wieder, dass wir den Frieden nicht für selbstverständlich halten können. Migrationsbewegungen, veranlasst durch unterschiedliche Gründe, von den militärischen Auseinandersetzungen in Syrien bis zu schlechten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umständen, stellen klare und warnende Zeichen dafür dar. In diesem Bewusstsein hat sich das Projekt „Friedensflotte – Mirno more“ zur Einhaltung und Förderung der Grundsätze der Charta der Menschenrechte verpflichtet, die eine unveränderliche Gleichheit der Würde und der Rechte aller Menschen garantiert.

“Frieden, Gastfreundschaft und nachhaltige Solidarität der Zivilgesellschaft brauchen heute mehr als je zuvor eine starke Unterstützung auf allen Ebenen.” – erklärte Dr. Michael Fuchs, Amtsinhaber in der Organisation „Mirno more“.

Sein Vorstandskollege, Mag. Srđan Janjušić, ist der Meinung, dass wir vor allem mit unseren Jüngsten zu arbeiten beginnen müssen – „Ausgerechnet Kinder, die bereits im Laufe ihres kurzen Lebens auf gesellschaftliche Hindernisse in ihrem Alltag gestoßen sind, können während des Projekts „Mirno more“ lernen, dass ein friedliches Zusammensein die Grundlage für die Freude, Unterhaltung und positive Erfahrungen darstellt.”

Martina Klenner-Auvillain, Gesandte der Republik Österreich in der Republik Kroatien, hat nach einer Besichtigung der Marina Kaštela ausgesagt – “Einige können denken, dass der Beitrag der Friedensflotte „ Mirno more“ klein ist. Ich bin doch überzeugt, dass ausgerechnet dieser Beitrag zum Frieden durch ein direktes Beispiel für junge Leute, wie man Vorurteile abbauen und offen gegenüber dem Anderen und Andersartigen sein kann, essentiell ist.”

All dies war Grund genug für den Gastgeber der Flotte, den Kapitän Joško Berket, die Friedensflotte während der zwei Tage auf dem Festland zum sechsten Mal zu bewirten: – “Noch ein Jahr von „Mirno more“ kommt auf uns zu. Wir haben positives Lampenfieber und einen großen Wunsch, den Kindern einen unvergesslichen Aufenthalt in der Marina Kaštela zu ermöglichen. Wir empfangen die ganze Familie von „Mirno more“ mit offenem Herzen und sind stolz auf unsere Gastfreundschaft. Es freut uns, dass wir den Teilnehmern dieses Jahr auch neue Inhalte in unserer Marina anbieten können: Den geschlossenen 25-Meter-Pool und den Segelverein mit einem großen Plateau. Diese öffentlichen Inhalte werden den Bürgerinnen und den Bürgern der Stadt Kaštela zur Verfügung stehen. Wir heißen alle herzlich willkommen.”

Dank diesem Projekt werden in der Zeit vom 15. – 22. September 100 Schiffe aus ganz Europa beherbergt, auf denen Kinder gemeinsam mit den Freiwilligen vor der kroatischen Küste segeln. Unterschiedliche Organisationen, die sich schon jahrelang professionell um sozial benachteiligte Kinder sowie um Kinder ohne elterliche Fürsorge kümmern, sind eine Garantie dafür, dass sich die Projektwerte auch künftig fortsetzen werden.

Dem Projekt können Sie direkt unter dem Link: www.facebook.com/friedensflo folgen.

 

Video – Peace fleet